Login Sitemap Impressum Datenschutz

Kreishandwerkerschaft
Aschendorf-Hümmling.

Unser starker Partner.
Für unsere Region.

Kreishandwerkerschaft
Aschendorf-Hümmling.

Mein starker Partner.
Für unsere Region.

Ausbildung im Handwerk.

Abwechslungs- und
Facettenreich

Vor Zurück

Fahrtkosten zur Bildungseinrichtung

Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes ist eine Bildungseinrichtung keine regelmäßige Arbeitsstätte, wenn ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer mehrmals wöchentlich in seiner Freizeit an einer Weiterbildungsmaßnahme teilnimmt (Az. VI R 66/05).

Die Fahrkosten können dann in tatsächlicher Höhe als Werbungskosten geltend gemacht werden. Voraussetzung ist allerdings, dass der Arbeitnehmer die Weiterbildung neben seiner Vollzeitbeschäftigung besucht und die Maßnahme zeitlich befristet ist. Unerheblich ist, dass die Weiterbildung mehrere Jahre andauert.

Außerdem entschied der BFH in zwei weiteren Urteilen (VI R 42/11 und VI R 44/10), dass auch Fahrten zwischen der Wohnung und einer vollzeitig besuchten Bildungseinrichtung in voller Höhe (wie Dienstreisen) und nicht nur beschränkt in Höhe der Entfernungspauschale als Werbungskosten abgezogen werden können. Deshalb hat der BFH in der Sache VI R 44/10 die Fahrtkosten einer Studentin zur Hochschule (Universität) im Rahmen eines Zweitstudiums als vorweggenommene Werbungskosten zum Abzug gelassen. In dem Verfahren VI R 42/11 hat der BFH die Aufwendungen eines Zeitsoldaten für Fahrten zur Ausbildungsstätte, die im Rahmen einer vollzeitigen Berufsförderungsmaßnahme angefallen waren, ebenfalls in tatsächlicher Höhe berücksichtigt. Aufwendungen für Dienstreisen können allerdings (auch bei Inanspruchnahme der Kilometerpauschale) steuerlich nur berücksichtigt werden, wenn der Steuerzahler Fahrtaufwand tatsächlich getragen hat. Bei Anwendung der Entferungspauschale kommt es darauf nicht an. 

BFH stärkt erneut Rechte der Steuerzahler

Mit diesen Entscheidungen hat der BFH ein weiteres Mal die Rechte der Steuerzahler gestärkt und die Abzugsmöglichkeiten von Werbungskosten ausgeweitet. Betroffene Steuerzahler sollten im Hinblick auf diese Urteile überprüfen, ob auch für sie eine Berücksichtigung der Fahrtkosten nach Reisekostengrundsätzen, statt nur nach der Entfernungspauschale zum Tragen kommt. Zu beachten ist auch, dass, wenn der Ort der Bildungsmaßnahme nicht zur regelmäßigen Arbeitsstätte wird und damit die Reisekostengrundsätze anzuwenden sind, Pauschalen für Verpflegungsmehraufwendungen in den ersten drei Monaten geltend gemacht werden müssen. 

Betriebe suchen

Betrieb suchen
  • Bäcker
  • Fleischer
  • Elektro
  • Metall
  • Friseur
  • Bau
  • Maler / Lackierer
  • Uhrmacher
  • KFZ
  • Sanitär
  • Zweirad
  • Tischler
  • Direktmitglieder

Kontakt

Tel.:0 49 61 / 83 93 0
Fax:0 49 61 / 83 93 20